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WIM WENDERS

Sofort Bilder - Sofort Filme: A Director's Selection

  1. Juli - 15. August im Delphi LUX

Die Polaroid-Kamera war für Wim Wenders von den späten 1960er- bis in die frühen 1980er-Jahre Tagebuch, Experimentierfeld und fotografisches Roadmovie. Dabei entstanden tausende persönliche und einmalige Aufnahmen von Filmsets, Reisen durch Europa, den USA und mit Freunden wie Annie Leibovitz, Fassbinder, Dennis Hopper oder Peter Handke. Als einziger Ort in Deutschland präsentiert C/O Berlin mit der Ausstellung Wim Wenders. Ergänzend zeigt das Delphi LUX im Zusammenarbeit mit der Wim Wenders Stiftung und Studiocanal eine Filmreihe mit sechs von Wim Wenders ausgewählten Filmen, die in engem Zusammenhang mit der Ausstellung stehen in restaurierten Digitalfassungen. Alle Filme laufen in der Originalversion.

Festivalfilme
Die Angst des Tormanns beim Elfmeter

Die Angst des Tormanns beim Elfmeter

BRD / A • 1971 • 100 min • FSK 12 • link

Regie: Wim Wenders


Torhüter Josef Bloch wird durch einen Platzverweis bei einem Auswärtsspiel seiner Mannschaft völlig aus der Bahn geworfen und irrt ziellos durch die fremde Stadt, wo er nach einer gemeinsamen Nacht eine Kinokassiererin erdrosselt. Anstatt sich anschließend der Polizei zu stellen, sucht er Unterschlupf bei seiner Exfreundin auf dem Land.

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Falsche Bewegung

Falsche Bewegung

BRD • 1975 • 103 min

Regie: Wim Wenders


Glückstadt im Norden Deutschlands, Bonn, ein Schloss am Rhein, eine Vorortsiedlung von Frankfurt und schließlich die Zugspitze, das sind Stationen einer Reise, von der sich der junge Wilhelm Meister erhofft, dass sie ihn von der dumpfen Gereiztheit und Mutlosigkeit erlöst, die ihn in seiner Heimatstadt bedrückt haben. In der Fremde glaubt er, das tun zu können, wozu er schon immer einen unbezähmbaren Drang verspürt, nämlich zu schreiben: Er will Schriftsteller werden.

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Im Lauf der Zeit

Im Lauf der Zeit

BRD • 1975 • 175 min

Regie: Wim Wenders


IM LAUF DER ZEIT handelt von einer Freundschaft zwischen zwei Männern: Bruno alias „King of the Road“ repariert Filmprojektoren und bereist mit seinem LKW eine Route entlang der deutsch-deutschen Grenze, und der Psychologe Robert alias „Kamikaze“ ist auf der Flucht vor seiner eigenen Geschichte. Als Robert seinen alten VW geradewegs in die Elbe steuert, wird er von Bruno herausgefischt. Ab da beginnt ihre gemeinsame Reise durch ein deutsches Niemandsland und führt sie von der Lüneburger Heide bis in den Bayerischen Wald.

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Der amerikanische Freund

Der amerikanische Freund

DE/FR • 1977 • 121 min • FSK 16

Regie: Wim Wenders


Die Tage von Jonathan Zimmermann sind gezählt. Der Hamburger Restaurator ist unheilbar an Leukämie erkrankt. Auf einer Auktion lernt er den Amerikaner Tom Ripley kennen, der mit gefälschten Bildern handelt. Ripley unterbreitet Jonathan ein ungewöhnliches Angebot: Er soll auf seine letzten Tage zum Auftragskiller werden und einen Mann in Paris töten. Mit dem Honorar könnte er Frau und Kind nach seinem Tod finanziell absichern. Jonathan hat nichts zu verlieren. Mit diesem Meisterstück erlangte Wenders die Aufmerksamkeit von Francis Ford Coppola und ebnete sich den Weg in die USA.

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Salz der Erde, Das

Salz der Erde, Das

F/BR • 2014 • 110 min • FSK 12

Regie: Wim Wenders


In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado in seinem neuen Projekt "Genesis" den unberührten Orten der Erde und ihrer paradiesischen Wirkung. Damit kehrt er an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart uns eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten.

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Alice in den Städten

Alice in den Städten

BRD • 1973 • 112 min

Regie: Wim Wenders


Der Journalist Phillip Winter will eine Story über Amerika schreiben, bekommt aber außer einer Serie von Polaroids nichts auf die Reihe und tritt enttäuscht die Heimreise nach Deutschland an. Dabei läßt er sich widerwillig darauf ein, die kleine Alice in seine Obhut zu nehmen, weil ihre Mutter, die er am Tag vor seiner Abreise in New York kennenlernt, dort noch dringend etwas zu erledigen hat. In Amsterdam taucht die Mutter dann nicht mehr auf, wie abgemacht, und so machen sich Winter und Alice daran, im Ruhrgebiet Alices Großmutter zu finden. Auf der gemeinsamen Suche wandelt sich allmählich ihre anfängliche gegenseitige Ablehnung in eine herzliche Zuneigung.

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