Neues Off

Neues Off

Neukölln

Einer der schönsten Kinosäle der Stadt findet sich nur wenige Schritte vom Hermannplatz und gut versteckt hinter einer unscheinbaren Mietshausfassade. Das stilvolle Fünfziger Jahre-Ambiente und die erstklassige Filmauswahl mit täglichen OmU-Vorstellungen machen das NEUE OFF zu einem ganz besonderen Kino. Und nach dem Film wartet der Szenekiez Kreuzkölln darauf, ebenfalls entdeckt zu werden.

1 Saal (187 Plätze)

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ADRESSE
Hermannstr. 20 12049 Berlin
ÖPNV
U Hermannplatz
TELEFON
030 62709550
PREISE
Mo
7,50 €
Di-So
9,50 € / 8,50 €
PROGRAMM
Yorck loading
EVENTS
Cine en espanol - 14.8.19 | 19 Uhr | Neues OFF | OmU

LA FLOR - Einführung von Julieta Zarankin (Leiterin INVASION – Argentinisches Filmfestival)

Zehn Jahre lang hat der argentinische Regisseur Mariano Llinás an seinem knapp 14-stündigen Epos gearbeitet, und das Ergebnis zählt unbestritten zu den außergewöhnlichsten Kinoereignissen des Jahres. Eine Serie für die Leinwand, eine verspielte, vor Ideen berstende Hommage an das Kino und das Geschichtenerzählen überhaupt. Jede Episode bezieht sich auf ein klassisches Filmgenre, das Llinás genüsslich dekonstruiert und dem er zugleich huldigt.
Wir zeigen die ersten beiden Episoden im Rahmen unserer Reihe von Cine en español:

Episode 1 ist eine Hommage auf die B-Filme der 60er und 70er Jahre – 80 Minuten

Episode 2 huldigt dem Musical mit einem geheimnisvollen Touch – 134 Minuten

zum Trailer

KINO
Neues Off
Termin
14.08.2019 19:00
Preise
Eintritt für beide Filme 11,50 €, erm.10,50 € Kinoaboinhaber 8,50 €
Partner
Instituto Cervantes
Cine en espanol - 11.9.19 | 20 Uhr | Neues OFF

FAMILIA SUMERGIDA – Die untergegangene Familie

Mit einer Einführung durch Regisseurin Eva Trobisch (ALLES IST GUT)

Marcela, gut verheiratet, Mutter dreier halbwüchsiger Kinder, muss den Hausstand ihrer plötzlich verstorbenen Schwester Rina in Buenos Aires auflösen. Auf einmal sitzen die Geister alter Tanten und Onkel in ihrem Wohnzimmer, streifen Schemen der Vergangenheit durch ihre Gegenwart und lösen sie auf. In der Trauer entrückt sich dem Menschen die Wirklichkeit, ein Verlust verändert die Welt – mit sicherer Hand fängt die Schauspielerin, Fotografin und Filmemacherin Alché in ihrem Langfilmdebüt einen Schwebezustand ein.

zum Trailer

KINO
Neues Off
Termin
11.09.2019 20:00
Preise
8,50 €, erm. 7,50 € Kinoaboinhaber 6,50 €
Partner
Instituto Cervantes
GESCHICHTE

Kinogenuss im Zeichen der 50er Jahre
Als es 1979 Aufnahme in die Yorck Kinogruppe findet, ist das OFF ziemlich abgehalftert. Kein Wunder, hatte es sich doch in den vier vorangehenden Jahren als „Eros Cine Center“ verdingen müssen. Damals hätte sich niemand träumen lassen, dass aus dem Schmuddelkino wieder ein so schönes Filmtheater werden würde, mit Sonderprogrammen und internationalen Festivals wie der Türkischen Filmwoche, dem Jüdischen Filmfest oder der „Berlinale goes Kiez“.
Dass es heute wieder seinen ursprünglichen Glanz hat, verdankt das Kino einer umfassenden Renovierung Ende der 90er Jahre. Dem strahlend neuen Kinoantlitz gebührt eigentlich auch ein neuer Name – andererseits soll dem OFF die programmatische Abgrenzung zu den etablierten Mainstream-Kinos eingeschrieben bleiben. Es wird also kurzerhand zum NEUEN OFF.
Der eigentliche Star des Kinos begrüßt den Besucher schon im Foyer: ein original Sarotti-Tresen aus den 50er Jahren, stilvoll kombiniert mit knallroten Schwingtüren und einem schwarzweißen Bistroboden. Was viele nicht wissen: Sarotti ist eine echte Berliner Marke und noch älter als das 1926 unter dem Namen „Rixdorfer Lichtspiele“ geborene Kino. Die beiden sind jedenfalls echte Profis und haben viel Erfahrung darin, ihre Gäste rundum zu verwöhnen.

1919

Eröffnung als Varieté.

1926

Aus dem Revuetheater wird ein Filmtheater: Die Rixdorfer Lichtspiele.

1975

Vier harte Jahre als EROS CINE CENTER.

1979

Rettung in die Yorck-Gruppe. Das Kino heisst jetzt OFF.

1998

Das OFF wird nach einer umfassenden Renovierung mit Glanz und Gloria im Stil der Fünfziger Jahre zum NEUEN OFF.

ab 2007

Internationale Gäste sind keine Seltenheit: Länderspezifische Filmwochen, Berlinale goes Kiez und andere kommen regelmäßig zu Besuch.

ANFAHRT