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80 Jahre DEFA: Ich war neunzehn

Autobiografischer Kriegsfilm von Konrad Wolf

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Sonntag,  15.11.2026
movie
Kino International

Die DEFA wird in diesem Jahr 80. Seit 1946 war das staatliche DDR-Filmstudio ein Ort, an dem Propaganda entstand, Kontrolle und Zensur alltäglich waren – und gleichzeitig Heimat großer Künstler, die sich immer wieder Freiräume erkämpften. Wir feiern das Erbe dieser Regisseure dort, wo es hingehört: im frisch sanierten Kino International an der Karl-Marx-Allee, dem einstigen DEFA-Premierenkino – jetzt mit Christie-Laserprojektion, 4K und Dolby 7.1.

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An acht Sonntagen zeigen wir herausragende Werke, die bis heute nichts von ihrer Kraft verloren haben – im deutschen Original mit englischen Untertiteln.

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April 1945. Ein junger Soldat der Roten Armee kehrt in ein Land zurück, das er als Kind verlassen hat – Deutschland. Konrad Wolf verarbeitete in ICH WAR NEUNZEHN seine eigene Biografie: geboren in Berlin, emigriert, zurückgekehrt mit der sowjetischen Armee. Ein außergewöhnliches Kriegstagebuch, das keine Heldengeschichte erzählen will, sondern eine über Identität, Schuld und das Ende von etwas.

Inhalt

Gregor, gebürtiger Deutscher, emigrierte nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in die Sowjetunion und wuchs in Moskau auf. Er ist 19 Jahre alt, als er als Soldat der Roten Armee in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in sein Geburtsland zurückkehrt. Da er die deutsche Sprache fließend beherrscht, ist er vor allem als Übersetzer und als Überbringer von Botschaften gefragt. Doch das einstige Vaterland ist ihm fremd geworden.

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