Die DEFA wird in diesem Jahr 80. Seit 1946 war das staatliche DDR-Filmstudio ein Ort, an dem Propaganda entstand, Kontrolle und Zensur alltäglich waren – und gleichzeitig Heimat großer Künstler, die sich immer wieder Freiräume erkämpften. Wir feiern das Erbe dieser Regisseure dort, wo es hingehört: im frisch sanierten Kino International an der Karl-Marx-Allee, dem einstigen DEFA-Premierenkino – jetzt mit Christie-Laserprojektion, 4K und Dolby 7.1.
An acht Sonntagen zeigen wir herausragende Werke, die bis heute nichts von ihrer Kraft verloren haben – im deutschen Original mit englischen Untertiteln.
April 1945. Ein junger Soldat der Roten Armee kehrt in ein Land zurück, das er als Kind verlassen hat – Deutschland. Konrad Wolf verarbeitete in ICH WAR NEUNZEHN seine eigene Biografie: geboren in Berlin, emigriert, zurückgekehrt mit der sowjetischen Armee. Ein außergewöhnliches Kriegstagebuch, das keine Heldengeschichte erzählen will, sondern eine über Identität, Schuld und das Ende von etwas.
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