Passage

Passage

Neukölln

Kronleuchter-Kino vom Feinsten mit rotem Samt und goldenem Stuck und ein Liebling der jungen Neuköllner Szene. Die PASSAGE residiert hinter den großen Rundbogenfenstern eines wunderschönen Gebäudeensembles von 1910, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Neuköllner Oper und dem „Heimathafen“. In vier Sälen werden Sneak Previews und mittlerweile auch Originalversionen gezeigt; vormittags außerdem ein feines Kinder- und Jugendprogramm.

4 Säle (220 / 69 / 51 / 48 Plätze)

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ADRESSE
Karl Marx Str. 131 12043 Berlin
ÖPNV
U Karl-Marx-Straße
TELEFON
030 68237018
PREISE
Mo
7,00 €
Di-Mi
8,00 € (Saal 2-4), 8,50 € (Saal 1) / 7,00 € (Saal 2-4), 8,50 € (Saal 1)
Do-So
8,00 € (Saal 2-4) / 7,00 € (Saal 2-4)
Do-So
9,00 € (Saal 1) / 8,00 € (Saal 1)
Sneak
5,00 € / 4,50 €
PROGRAMM
GESCHICHTE

Erweckt aus dem Dornröschenschlaf
Wie viele der altehrwürdigen Berliner Filmtheater hat auch die PASSAGE eine wechselhafte Vergangenheit. Eröffnet wurde das Kino 1910 unter dem Namen „Excelsior“ als Teil eines modernen Gesellschaftshauses mit Laden- und Wohneinheiten. Zehn Jahre später erhält es seinen heutigen Namen, der auf die besondere Architektur des Gebäudes mit einer Passage zwischen der belebten Karl-Marx-Straße und der Richardstraße hinweist.
Ende der 60er fällt die PASSAGE der allgemeinen Kinokrise zum Opfer und wird zum Möbellager degradiert. Für 21 lange Jahre bestimmen Staub und Holzwurm die Szene. Erst 1989 wird es wieder erweckt und gründlich renoviert. Der historische Kinosaal 1 zeigt sich heute in alter Pracht und gehört zu den schönsten Sälen Berlins. Drei weitere Säle sind hinzugekommen, und in Saal 2 kann man durch eine Glasscheibe seitlich in den Vorführraum spicken und den Filmvorführer bei der Arbeit beobachten.
Dienstagnachts kommen hier die Sneak Previewer auf ihre Kosten; der kleinste Kino-Nachwuchs versammelt sich einmal pro Monat im Spatzenkino. Regelmäßige Gäste sind auch die Berlinale oder das Interfilm Kurzfilmfestival.

1910

Eröffnung eines „Gesellschaftshauses“ mit dem EXCELSIOR-Filmtheater.

1919

Umbenennung des Kinos in SCHAUBURG.

1920

Das Kino erhält seinen heutigen Namen: PASSAGE.

1968

Kein Bild, kein Ton: Das Kino wird zum Gebrauchtmöbellager.

1989

Die Yorck-Gruppe kommt und bringt Licht ins Dunkel. Neue Kinozeiten (mit drei weiteren Sälen) brechen an.

2012

Die PASSAGE sattelt um auf Digitaltechnik.

2013

Ab jetzt werden hier auch Originalversionen gezeigt.

2014

Es war einmal... 25 Jahre Wiedereröffnung werden gebührend gefeiert.

ANFAHRT