Kant Kino

Kant Kino

Charlottenburg

Das KANT KINO wurde ein Jahr vor Beginn des Ersten Weltkrieges eröffnet und ist eines der ältesten Filmtheater der Stadt. Viele seiner Besucher haben hier ihre Liebe zum Film entdeckt. Gezeigt wird eine feine Auswahl an europäischen Arthouse-Produktionen, internationalem Independentkino, Dokumentar- und Kinderfilmen.

5 Säle (349 / 81 / 61 / 59 / 22 Plätze)

Mehr über dieses Kino...

ADRESSE
Kantstr. 54 10627 Berlin
ÖPNV
U Wilmersdorfer Straße
TELEFON
030-319 98 66
PREISE
Mo
7,50 €
Di-So
9 € (Saal 3-5) / 8 € (Saal 3-5)
Di-So
10 € (Saal 1 & 2) / 9 € (Saal 1 & 2)
Kind bis 14*
6,50 €
PROGRAMM
Yorck loading
EVENTS
Veranstaltung mit Regisseur und Hauptdarstellern - 25.10.19 | 20 Uhr Kant Kino

Zoros Solo

Gelungene Integration via Chor-Gesang. Das ist die Ausgangssituation von Martin Buskers Debütfilm ZOROS SOLO, der im ländlichen Baden-Württemberg Migranten auf Vorurteile treffen lässt und dank eines überraschenden Hauptdarsteller-Duos manche allzu gutmenschelnde Attitüde vergessen lässt. In Anwesenheit von Regisseur Martin Busker sowie den Hauptdarstellern Mert Dincer und Andrea Sawatzki!

KINO
Kant Kino
Termin
25.10.2019 20:00
Ticket
Filmgespräch mit Mario Adorf - 14.11.2019 | 18 Uhr | Kant Kino

Es hätte schlimmer kommen können

Begonnen hat alles mit einem Bewerbungsschreiben für die Münchner Schauspielschule. Mario Adorf erzählt anknüpfend an diesen entscheidenden Schritt in seiner Karriere von den Höhen und Tiefen, die ihn von da an erwarteten: Der Dokumentarfilm über den Werdegang des Schauspielers. In Anwesenheit von Mario Adorf.

KINO
Kant Kino
Termin
14.11.2019 18:00
Preise
€ 10,00 Normal
Ticket
Lesungen

Literatursalon im Kant Kino

Literatursalon im Kant Kino:

22.10.2019 Harald Neckelmann - DIE GESCHICHTE VON LILI ELBE

17.12.2019 Jacqueline Roussety - Tatorte der Macht und Verführung

Für Tickets und weitere Informationen klicken Sie bitte auf den Pfeil:

KINO
Kant Kino
Termin
22.10.2019 - 17.12.2019
Preise
8 Euro/6 Euro erm. Das Kinoabo gilt nicht.

Die Geschichte von Lili Elbe

Harald Neckelmann (Hg.)

Dieser Lebensbericht der Lili Elbe ist die Geschichte einer der ersten geschlechtsangleichenden Operationen und der Originalstoff, auf dem der Erfolgsfilm „The Danish Girl“ basiert. In den 1920er Jahren führt der dänische Maler Einar Wegener mit seiner Frau Gerda, einer ebenfalls erfolgreichen Künstlerin, ein bewegtes Leben zwischen Dänemark, Frankreich und Italien. Als Gerda ihn eines Tages bittet, ihr als Frau verkleidet Modell zu stehen, setzt sie eine Entwicklung in Gang, deren Ende sich keiner von beiden vorstellen kann. Schmerzhaft ringt Einar um seine Identität, bis er sich schließlich in Deutschland mehreren Operationen unterzieht, um fortan als Lili Elbe weiterzuleben. Eine bewegende Geschichte über die Suche eines Menschen nach seinem wahren Geschlecht.

KINO
Kant Kino
ADRESSE
Kantstr. 54 10627 Berlin
Termin
22.10.2019 20:00
Ticket

Tatorte der Macht und Verführung

Jacqueline Roussety

Die klassischen Bezeichnungen und Zuweisungen „Genie = männlich“ und „Muse = weiblich“ scheinen heute mehr denn je bei vielen Künstlerinnen einen faden Beigeschmack zu hinterlassen. Die Genie-Muse-Konstellation ist bis heute aber ein konstantes Motiv insbesondere in Künstlerbiographien geblieben und findet sich notorisch in Filmen wieder, in denen das Leben von Künstlern geschildert wird. Eingeschrieben sind dieser Konstellation immer auch Genderrollen und Machtverhältnisse. Denn nach wie vor dominieren, insbesondere in der Filmbranche, die männlichen Autoren, Produzenten und Regisseure. Im Mittelpunkt des Buches steht die filmische Umsetzung des Künstlergenies und die der Muse anhand von mehreren Filmen u.a. „Frida“ von Julie Taymor, „Blow up“ von Antonioni und „Der blaue Engel“ von Josef v. Starnberg.

KINO
Kant Kino
ADRESSE
Kantstr. 54 10627 Berlin
Termin
17.12.2019 20:00
Ticket
GESCHICHTE

Ein ganz moderner Kinoklassiker
Zwei Weltkriege, wilde Nächte in den 70ern, Kinosterben in Charlottenburg – das KANT hat schon so einiges überlebt. Seit 2011 Mitglied der Yorck-Gruppe, ist es heute dank seines vielseitigen Programmangebotes eine Institution der Berliner Kinoszene. Schauspieler und andere Akteure der Filmwelt schauen regelmäßig vorbei; es wird diskutiert und aus dem Nähkästchen geplaudert. Hier sieht man alles, was zu sehen sich lohnt: europäisches Arthousekino, internationale Filmkunst, Dokus, US-amerikanische Independentfilme, spezielle Filmreihen, Off-Produktionen und nicht zuletzt anspruchsvolles Kinder- und Schulkino.
Bei seiner Eröffnung 1912 beeindrucken die „Kant-Lichtspiele“ mit einem großen Kinosaal von etwa 800 Plätzen und modernster Ernemann-Technik. Von den 70er Jahren bis in die 80er hinein werden hier sogar nicht nur Filme gezeigt, sondern auch Konzerte gegeben. David Bowie, Nick Cave, Joy Division („Komakino“), AC/DC, The Police, Nina Hagen und Blondie: Sie alle waren hier. Danach wurden umfassende Renovierungen und Einbauten vorgenommen. Heute hat das KANT insgesamt fünf gemütliche Kinosäle – am beliebtesten ist Kino 3 mit seinen kuscheligen Doppelsitzen und der königsblauen Wandbespannung. Der große Saal 1 ist geblieben, ebenso das schöne alte Holzinterieur im Foyer. Und der Anspruch, sein Publikum erstklassig zu unterhalten – Abend für Abend, seit mehr als 100 Jahren.

1912

Gut besuchte Eröffnung der „Kant-Lichtspiele“ mit einem Saal und ca. 800 Plätzen.

70er-80er Jahre

Wilde Zeiten: Im KANT werden jetzt auch Musikkonzerte von New Wave bis Hardrock gegeben.

80er Jahre

Es wird renoviert! Saal 2 und 3 kommen hinzu.

1997

Nochmal renovieren und ausbauen: Saal 4 und 5.

2001

Das KANt wird geschlossen. Der neue Betreiber Gerhard Groß (Hackesche Höfe Kino) eröffnet allerdings schon wenige Monate später wieder.

2010

Die „Berlinale goes Kiez“ ist mit ihrem Programm zu Gast.

2011

Weiterhin unter der Leitung von Gerhard Groß wird das KANT eigenständiges Mitglied der Yorck-Gruppe.

2012

Das KANT wechselt den Besitzer (Heinz Lochmann, Flott Gmbh), bleibt aber im Verbund der Yorck-Kinos.

2017

Umfangreiche Renovierung von Kino 2 und dem Foyer und Installation einer Klimaanlage in den Kinos 3, 4 und 5.

ANFAHRT