Festival des kritischen Geistes
Zum 50. Jahrestag der Ausbürgerung Wolf Biermanns aus der DDR
Die DDR wollte Wolf Biermann zum Schweigen bringen. Nach einem Konzert in Köln entzog sie ihm 1976 die Staatsbürgerschaft und ließ ihn nicht zurückkehren. Doch seine Stimme wurde nur noch lauter und bewegte das geteilte Deutschland gleichermaßen.
Fünfzig Jahre später steht Wolf Biermann wieder auf der Bühne.Er singt und spricht über ein Leben zwischen Ost und West. Angela Merkel erinnert mit persönlichen Gedanken an seine Ausbürgerung. Bekannte Stimmen aus Schauspiel, Literatur und Musik begegnen seinem Werk. Zeitzeuginnen erzählen, was es bedeutete, sich für Biermann auszusprechen.
Auch verfolgte Stimmen unserer Gegenwart kommen zu Wort: Autorinnen und Autoren im Exil lesen eigene Texte über Protest, Verlust, Sprache und Freiheit. Der neue Kinodokumentarfilm BIERMANN (2026) zeichnet ein fesselndes Porträt des Künstlers, dessen Leben wie kaum ein anderes für die deutsch-deutsche Geschichte steht.
Mit: Wolf Biermann, Angela Merkel, Balbina, Fabian Hinrichs, Pinar Atalay, Betterov, Gabriele Stötzer, Thomas Brussig, Bettina Wegner, Durs Grünbein, Charlotte Gneuß, Andrej Hermlin, Julia Schoch, Marko Martin, Lea Streisand, Lukas Rietzschel, Doris Liebermann, Ilko-Sascha Kowalczuk u. a. Stimmen des Exils: Alhierd Bacharevič, Delschad Numan Khorschid, Volha Hapeyeva, Ali Abdollahi, Mariam Meetra, Kateryna Mishchenko, Taqi Akhlaqi und Widad Nabi
Einlass: 16 Uhr Programm: 17 bis 22 Uhr
Der Flyer zum Festival ist hier zu finden.
Eine Veranstaltung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Kino International.
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