Literatur LIVE: Christina Clemm & Luisa Neubauer
Christina Clemm präsentiert ihr neues Buch im Gespräch mit Luisa Neubauer
"Das Plädoyer einer brillanten Juristin dafür, die Eindämmung von Gewalt nicht den Gerichten zu überlassen." (Manon Garcia)
"Christina Clemm spricht aus, was wir nicht hören wollen: Gewalt spiegelt die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sie stattfindet. Was wir wissen müssen, was wir tun können, das steht in diesem dringend notwendigen Buch." (Maria Furtwängler)
Nacheinander erheben sie sich. Die Vertreter*innen der Staatsanwaltschaft, die Nebenklagevertreter*innen, die Verteidiger*innen. Sie halten ihre Plädoyers. Christina Clemm ist Familienrechtlerin und Strafverteidigerin und hat unzählige Male für die Wahrheit der Opfer gestritten, im Namen von Angehörigen, Misshandelten, Verkauften, Vergewaltigten für Gerechtigkeit gekämpft. Und sie ist sich sicher: Das, was in den Gerichtssälen geschieht, geht uns alle an. Jeder Fall berührt zentrale gesellschaftliche Fragen – zu Rassismus, Sexismus, Migration, Hass, Wut, Trauer, Schuld, Bestrafung –, die weit über unser Rechtssystem hinausreichen. In diesem sehr persönlichen Plädoyer nimmt Christina Clemm uns mit in die Verhandlung und zeigt, wo wir als Gesellschaft versagen – und wie eine solidarische und gerechte Zukunft möglich ist.
Christina Clemm, geboren 1967, ist Rechtsanwältin für Straf-und Familienrecht in Berlin. Seit fast dreißig Jahren vertritt sie Opfer geschlechtsspezifischer und rassistisch motivierter Gewalt. 2020 erschien ihr Buch Akteneinsicht – Geschichten von Frauen und Gewalt, zuletzt ihre Streitschrift Gegen Frauenhass bei Hanser Berlin (2023).
Luisa Neubauer, geboren 1996 in Hamburg, ist eine der weltweit bekanntesten Klimaaktivistinnen. Seit 2020 hostet sie den Klimapodcast 1,5 Grad. Zuletzt erschienen folgende Bücher: Gegen die Ohnmacht (2022), Der Klima-Atlas (2024), Was wäre, wenn wir mutig sind? (2025)
Aktuelle Filme
© Yorck-Kino GmbH