Was passiert, wenn der Kamerafrau beim Interview mit einem Taliban das Kopftuch verrutscht? Was sagen Frauen in die Kamera, wenn sie auf der Straße nach ihrer Meinung gefragt werden? Wie frei war das Leben vor der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban vor fünf Jahren? Das sind nur einige der Fragen, denen NO GOOD MEN nachgeht.
Um an den Fall von Kabul vor fünf Jahren zu erinnern, lädt Reporter ohne Grenzen (RSF) zu einer Sondervorführung des Berlinale-Eröffnungsfilms ein. Der Film der afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat, die zudem das Drehbuch schrieb und die Hauptrolle spielt, erzählt die Geschichte einer selbstbewussten Kamerafrau in Kabul unmittelbar vor der Rückkehr der Taliban und wirft einen eindringlichen Blick auf das Leben von Männern und Frauen in Afghanistan kurz vor dem politischen Umbruch im August 2021.
Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion zur Lage der Pressefreiheit in Afghanistan sowie über die Rolle von Film und Journalismus im Alltag der Menschen im Land, auf Deutsch und Englisch moderiert von der afghanischen Exiljournalistin Zainab Farahmand. Zu Gast sind Regisseurin Shahrbanoo Sadat, Katja Heinemann von Reporter ohne Grenzen sowie die afghanische Journalistin Haideh Faghiry.
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