Cinema Paris

Cinema Paris

Charlottenburg

Eine der erlesensten Kinoadressen in Deutschland für Cineasten und Frankophile. Beheimatet am Kurfürstendamm im Maison de France, zeigt das CINEMA PARIS konsequent französischsprachige und europäische Filmkunst, oft auch in Originalversion mit Untertiteln. Regisseure, Schauspieler und Festivals sind hier häufig zu Gast.

1 Saal (325 Plätze)

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ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
ÖPNV
U Uhlandstraße
TELEFON
030 - 881 31 19
PREISE
Mo
7,50 €
Di-Mi
8,50 € / 7,50 €
Do-So
10,00 € / 9,00 €
PROGRAMM
Yorck loading
EVENTS
Exhibition on Screen - Ab dem 20.1.19

DEGAS: LEIDENSCHAFT FÜR PERFEKTION

Exhibition on Screen bringt die größten Meisterwerke der Kunstgeschichte auf die große Kinoleinwand. Verknüpft mit Künstlerbiografien und einem beispiellosen Blick hinter die Kulissen bahnbrechender Ausstellungen aus den bedeutendsten Kunsthäusern unserer Zeit. Exklusiv für das Kino gefilmt, ermöglicht die Ausstellungsserie Kunstliebhabern Meisterwerke von einigen der größten Maler der Geschichte in herausragender Bildqualität auf der großen Leinwand zu bewundern. Im Januar starten wir in die neue Saison. Zum Auftakt zeigen wir ab dem 20.1.2019

DEGAS: LEIDENSCHAFT FÜR PERFEKTION

EXHIBITION ON SCREEN reist von den Straßen von Paris bis zum Mittelpunkt einer großartigen Ausstellung im Fitzwilliam Museum in Cambridge, dessen umfangreiche Sammlung von Degas-Werken die repräsentativste in Großbritannien ist. Dank des exklusiven Zugangs zu ausgewählten seltenen und vielfältigen Arbeiten des Künstlers, erzählt der Film die faszinierende Geschichte von Degas' Streben nach Perfektion, durch das Experimentieren mit neuen Techniken sowie dem Studium der alten Meister.

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
20.01.2019 - 20.01.2019
Preise
10 Euro

Degas: Leidenschaft für Perfektion-EOS

KINO
Cinema Paris
ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
Termin
20.01.2019 13:00
Ticket
Premiere in Anwesenheit der Regisseurin Eva Spreitzhofer und weiteren Gäste - 23.01.2019 | 18 Uhr & 20.15 Uhr | Cinema Paris

Womit haben wir das verdient? - Premiere

Für die Wienerin Wanda (Caroline Peters), überzeugte Atheistin und Feministin, wird ihr schlimmster Albtraum wahr, als ihre Teenagertochter Nina zum Islam konvertiert, von nun an Fatima heißen und Schleier tragen möchte.

WOMIT HABEN WIR DAS VERDIENT? mit der gerade zur Schauspielerin des Jahres gekürten Caroline Peters in der Hauptrolle ist deftiges und scharfsinniges Komödienkino aus Österreich. Eine aufgeklärte, liberale Patchwork-Familie fragt sich nahezu fassungslos, was bei ihr schiefgelaufen sein könnte. Mit viel Humor und spitzfindigen Dialogen gelingt Regisseurin Eva Spreitzhofer und ihrem grandiosen Ensemble eine herrlich bissige Gesellschaftskomödie über Toleranz und ihre Grenzen.

Quelle: www.womit-haben-wir-das-verdient.de

Für Aufführungstermine und Onlinekartenkauf bitte auf den Pfeil klicken.

KINO
Cinema Paris
Termin
23.01.2019 - 23.01.2019
Preise
€ 10,00 € 6,00 für Kinoabo

Womit haben wir das verdient?

KINO
Cinema Paris
ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
Termin
23.01.2019 18:00
Ticket

Womit haben wir das verdient?

KINO
Cinema Paris
ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
Termin
23.01.2019 20:15
Ticket
Sonderveranstaltung zum 85. Jahrestag der Machtübernahme - 30.1.19 | 18 Uhr Cinema Paris & 19 Uhr Neues Off

Das letzte Mahl

Am Tag der Machtübernahme Hitlers kommt die jüdische Familie Glickstein in Berlin zum gemeinsamen Abendessen zusammen. Dabei tun sich überraschende Gräben auf: Während die neunzehnjährige Leah ihren Eltern eröffnet, dass sie nach Palästina gehen wird, möchte ihr achtzehnjähriger Bruder mit seinen Freunden zum Fackelzug der Nazis, um der neuen Zeit zu huldigen.

Zum Trailer

KINO
Cinema Paris, Neues Off
Termin
30.01.2019 - 30.01.2019

Das letzte Mahl

KINO
Cinema Paris
ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
Termin
30.01.2019 18:00
Ticket
GESCHICHTE

Vive le cinéma!
Kinokultur im tausendsten Baudenkmal Berlins.
Claude Chabrol, Cathérine Deneuve, Alain Delon, Juliette Binoche, Gérard Depardieu, François Ozon ... sie alle waren hier. Das CINEMA PARIS ist eines der glamourösesten und ambitioniertesten Filmtheater der Stadt und war lange Jahre Spielort der Berlinale.

1950 wird das CINEMA PARIS im „Maison de France“ am Kurfürstendamm eröffnet. Es zeigt anspruchsvolle Filmproduktionen aus Frankreich und Europa und übernimmt damit eine nicht unwesentliche kulturpolitische Rolle in der sich neu definierenden Stadt. Diesem Auftrag ist es treu geblieben. Heute ist es ein beliebtes Premierenkino und Gastgeber der „Französischen Filmwoche“ sowie des französischen Jugendfilmfestivals „Cinefête“. Sogar Ballettaufführungen werden gezeigt: Die Live-Auftritte des Moskauer Bolschoi-Theaters hier im Kino sind immer schnell ausverkauft.
Das von Hans Semrau gestaltete „Maison de France“ ist ein Musterexemplar der Neuen Sachlichkeit und wird 1993 als 1000stes Berliner Monument unter Denkmalschutz gestellt. Ein Jahr zuvor hatte der französische Staat die Immobilie gekauft und für das Kino einen Pächter gesucht, der es wieder auf seinen ursprünglichen programmatischen Kurs bringen sollte. Delphi-Betreiber Walter Jonigkeit (1907-2009) und die Yorck Kinogruppe erhalten den Zuschlag und machen das Filmtheater ab 1994 wieder zu einem wichtigen Botschafter der europäischen und insbesondere der französischsprachigen Filmkultur. Die bedeutendsten Vertreter der französischen Filmwelt geben sich hier die Ehre. Aber das CINEMA PARIS glänzt auch ohne illustre Gäste: Seine schlichte Eleganz und seine hervorragende technische Ausstattung machen es zu einem wahren Schmuckstück unter den Berliner Kinos.

1948

Der Architekt Hans Semrau erhält den Auftrag, das einstige „Scharlachberg“-Haus am Ku’damm zum französischen Kulturzentrum umzugestalten.

1950

Das Maison de France mit integriertem CINEMA PARIS und Institut Français wird im westlichen Nachkriegsberlin zu einem wichtigen Kulturträger.

1983

Krise: Nach einem Bombenattentat wird das Haus für Instandsetzungsarbeiten geschlossen.

1985

Wiedereröffnung: Bundeskanzler Kohl und Präsident Mitterrand geben dem Berliner Publikum höchstpersönlich das Maison de France inklusive CINEMA PARIS und Kulturinstitut zurück.

1992

Die Immobilie wird an den französischen Staat verkauft.

1992-1994

Umbauarbeiten und technische Modernisierung machen das Filmtheater noch schöner, bequemer, moderner.

1994

Der Kinobetrieb wird durch die Yorck-Gruppe und Walter Jonigkeit wieder aufgenommen. Wichtige Gäste, darunter auch die Berlinale, werden von nun an häufig zu Besuch kommen. La vie en rose.

ANFAHRT