Cinema Paris

Cinema Paris

Charlottenburg

Eine der erlesensten Kinoadressen in Deutschland für Cineasten und Frankophile. Beheimatet am Kurfürstendamm im Maison de France, zeigt das CINEMA PARIS konsequent französischsprachige und europäische Filmkunst, oft auch in Originalversion mit Untertiteln. Regisseure, Schauspieler und Festivals sind hier häufig zu Gast.

1 Saal (325 Plätze)

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ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
ÖPNV
U Uhlandstraße
TELEFON
030 - 881 31 19
PREISE
Mo
7,00 €
Di-Mi
8,50 € / 7,50 €
Do-So
10,00 € / 9,00 €
PROGRAMM
EVENTS
Premiere 01.11.2017 | 20.30 | Cinema Paris - In Anwesenheit von Regisseur & SchauspielerInnen

CASTING-Premiere mit Filmteam

Was für eine atemberaubende SchauspielerInnenriege: Judith Engel, Ursina Lardi, Corinna Kirchhoff, Andrea Sawatzki, Marie-Lou Sellen, Victoria Trauttmansdorff, Milena Dreißig, Nicole Marischka, Andreas Lust und Stephan Grossmann.

Und was für ein erfrischender, besonderer, lustiger, mit dem Thema Casting, Inszenierung, Inszenierung der Inszenierung spielender, vielschichtiger und überraschender Film. Weit über den Rahmen von Castings, Filmgeschäft und Probensituationen hinaus öffnet CASTING dabei äußerst lässig, direkt, klug und unterhaltsam den Blick auf eine Welt, in der Selbstvermarktung zu unser aller Alltag geworden ist.

Filmvorführung in Anwesenheit von Regisseur Nicolas Wackerbarth, sowie den SchauspielerInnen Andrea Sawatzki, Corinna Kirchhoff, Victoria Trauttmansdorff, Marie-Lou Sellem, Judith Engel, Milena Dreissig, Andreas Lust.

KINO
Cinema Paris
Termin
01.11.2017 20:30
Preise
€ 10,00 € 6,00 (mit Kinoabo)
Ticket
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Ab dem 15. Oktober 2017 | Immer sonntags

Goya

Spaniens wohl bekanntester Maler, als Gründervater der modernen Kunst geadelt und von Vélasquez und Rembrandt beeinflußt, wird in diesem mitreißenden Porträt von David Bickerstaff gewürdigt.

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
22.10.2017 - 22.10.2017
Preise
10 Euro

Goya - Exhibition on Screen

KINO
Cinema Paris
ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
Termin
22.10.2017 11:30
Ticket
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Ab dem 19. November 2017 / Immer sonntags

RENOIR – Verehrt und verachtet

RENOIR – Verehrt und verachtet von der Barnes Foundation, Philadelphia.

Er ist einer der am heftigsten diskutierten Künstler und einer der Einflussreichsten. Picasso sammelt mehr Renoirs als jeder andere Künstler. Matisse verehrte ihn, ebenso Monet. Er war maßgeblich für die Entstehung der impressionistischen Bewegung verantwortlich und kehrte sich später völlig von ihr ab, um in eine komplett neue künstlerische Richtung zu gehen. Die Barnes Foundation hat die weltweit umfangreichste Sammlung an Renoirs und hier beginnt auch die Suche nach der bemerkenswerten Geschichte des Künstlers.

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
19.11.2017 11:00
Preise
10 €
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Ab dem 21. Januar 2018 | Immer sonntags

Monet bis Matisse - Den modernen Garten malen

Claude Monet war ein begeisterter Gartenbaukünstler und unbestreitbar der wichtigste Maler der Geschichte von Gärten, aber er war nicht der einzige. Große Künstler wie Gogh, Bonnard, Sorolla, Sargent, Pissarro und Matisse sahen den Garten als eine kraftvolle Quelle ihrer Kunst an. Diese großartigen Künstler, zusammen mit anderen berühmten Namen, sind Zentrum einer innovativen und umfangreichen Ausstellung der The Royal Academy, London. Von den Wänden der Ausstellung zu den Wundern und der Schönheit der Künstlergärten wie Giverny und Seebüll, unternimmt der Film eine magische Reise um zu zeigen, wie unterschiedlich die Zeitgenossen von Monet modern Gärten anlegten und kultivierten um Inspiration zu erhalten für ausdruckstarke Motive, abstrakte Farben, dekorative Designs und utopische Idee.

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
21.01.2018 11:00
Preise
10 €
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Ab dem 17. Dezember | Immer sonntags

Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Die Dokumentation geht den vielen ungelösten Rätseln und Legenden von Vermeers wohl bekanntestem Bild nach. Wer war diese Person? Warum und wie wurde sie gemalt? Seien Sie gespannt!

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
17.12.2017 11:00
Preise
10 Euro
Französisches Jugendfilmfestival - 11.12. - 20.12.2017 | Cinema Paris, Capitol Dahlem, FaF und Passage

Cinefete 18

Cinéfête ist ein beliebtes und traditionsreiches Schulfilmfestival, das jährlich in rund 100 Kinos stattfindet und Tausenden von Schülern den Umgang mit französischer Kultur und Sprache vermittelt. Organisiert wird es von der Französischen Botschaft in Deutschland, dem Institut Francais und der AG Kino - Gilde. Für die Kinos Cinema Paris, Capitol Dahlem, FaF und Passage sind die Vorführungen frei wählbar. Telefonnummer für Terminwünsche: 265 502 76.

Den Programmflyer für das Cinema Paris gibt es hier: Programm Cinefete 18

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain, Passage
Termin
11.12.2017 00:00
Preise
Schüler 4 Euro
GESCHICHTE

Vive le cinéma!
Kinokultur im tausendsten Baudenkmal Berlins.
Claude Chabrol, Cathérine Deneuve, Alain Delon, Juliette Binoche, Gérard Depardieu, François Ozon ... sie alle waren hier. Das CINEMA PARIS ist eines der glamourösesten und ambitioniertesten Filmtheater der Stadt und war lange Jahre Spielort der Berlinale.

1950 wird das CINEMA PARIS im „Maison de France“ am Kurfürstendamm eröffnet. Es zeigt anspruchsvolle Filmproduktionen aus Frankreich und Europa und übernimmt damit eine nicht unwesentliche kulturpolitische Rolle in der sich neu definierenden Stadt. Diesem Auftrag ist es treu geblieben. Heute ist es ein beliebtes Premierenkino und Gastgeber der „Französischen Filmwoche“ sowie des französischen Jugendfilmfestivals „Cinefête“. Sogar Ballettaufführungen werden gezeigt: Die Live-Auftritte des Moskauer Bolschoi-Theaters hier im Kino sind immer schnell ausverkauft.
Das von Hans Semrau gestaltete „Maison de France“ ist ein Musterexemplar der Neuen Sachlichkeit und wird 1993 als 1000stes Berliner Monument unter Denkmalschutz gestellt. Ein Jahr zuvor hatte der französische Staat die Immobilie gekauft und für das Kino einen Pächter gesucht, der es wieder auf seinen ursprünglichen programmatischen Kurs bringen sollte. Delphi-Betreiber Walter Jonigkeit (1907-2009) und die Yorck Kinogruppe erhalten den Zuschlag und machen das Filmtheater ab 1994 wieder zu einem wichtigen Botschafter der europäischen und insbesondere der französischsprachigen Filmkultur. Die bedeutendsten Vertreter der französischen Filmwelt geben sich hier die Ehre. Aber das CINEMA PARIS glänzt auch ohne illustre Gäste: Seine schlichte Eleganz und seine hervorragende technische Ausstattung machen es zu einem wahren Schmuckstück unter den Berliner Kinos.

1948

Der Architekt Hans Semrau erhält den Auftrag, das einstige „Scharlachberg“-Haus am Ku’damm zum französischen Kulturzentrum umzugestalten.

1950

Das Maison de France mit integriertem CINEMA PARIS und Institut Français wird im westlichen Nachkriegsberlin zu einem wichtigen Kulturträger.

1983

Krise: Nach einem Bombenattentat wird das Haus für Instandsetzungsarbeiten geschlossen.

1985

Wiedereröffnung: Bundeskanzler Kohl und Präsident Mitterrand geben dem Berliner Publikum höchstpersönlich das Maison de France inklusive CINEMA PARIS und Kulturinstitut zurück.

1992

Die Immobilie wird an den französischen Staat verkauft.

1992-1994

Umbauarbeiten und technische Modernisierung machen das Filmtheater noch schöner, bequemer, moderner.

1994

Der Kinobetrieb wird durch die Yorck-Gruppe und Walter Jonigkeit wieder aufgenommen. Wichtige Gäste, darunter auch die Berlinale, werden von nun an häufig zu Besuch kommen. La vie en rose.

ANFAHRT