Cinema Paris

Cinema Paris

Charlottenburg

Eine der erlesensten Kinoadressen in Deutschland für Cineasten und Frankophile. Beheimatet am Kurfürstendamm im Maison de France, zeigt das CINEMA PARIS konsequent französischsprachige und europäische Filmkunst, oft auch in Originalversion mit Untertiteln. Regisseure, Schauspieler und Festivals sind hier häufig zu Gast.

1 Saal (325 Plätze)

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ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
ÖPNV
U Uhlandstraße
TELEFON
030 - 881 31 19
PREISE
Mo
7,00 €
Di-Mi
8,50 € / 7,50 €
Do-So
9,50 € / 8,50 €
PROGRAMM
EVENTS
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Ab dem 17. September 2017 | Immer sonntags

Leonardo - Aus der National Gallery London

Erleben Sie die einzigartige Ausstellung "Leonardo da Vinci: Maler am mailändischen Hof" aus der National Gallery London auf der Kinoleinwand. Für die spektakuläre Ausstellung stellte die National Gallery die größte je gewesene Sammlung von Leonardo da Vincis Gemälden zusammen. Zusätzlich widmet sich die Doku Leonardos Leben bis zu seinen späten Jahren im Chateau du Clo Lucé in Frankreich.

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
17.09.2017 11:00
Preise
10 Euro
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Ab dem 15. Oktober 2017 | Immer sonntags

Goya

Spaniens wohl bekanntester Maler, als Gründervater der modernen Kunst geadelt und von Vélasquez und Rempbrandt beeinflußt, wird in diesem mitreißenden Porträt von David Bickerstaff gewürdigt.

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
15.10.2017 00:00
Preise
10 Euro
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Ab dem 19. November 2017 / Immer sonntags

RENOIR – Verehrt und verachtet

RENOIR – Verehrt und verachtet von der Barnes Foundation, Philadelphia.

Er ist einer der am heftigsten diskutierten Künstler und einer der Einflussreichsten. Picasso sammelt mehr Renoirs als jeder andere Künstler. Matisse verehrte ihn, ebenso Monet. Er war maßgeblich für die Entstehung der impressionistischen Bewegung verantwortlich und kehrte sich später völlig von ihr ab, um in eine komplett neue künstlerische Richtung zu gehen. Die Barnes Foundation hat die weltweit umfangreichste Sammlung an Renoirs und hier beginnt auch die Suche nach der bemerkenswerten Geschichte des Künstlers.

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
19.11.2017 11:00
Preise
10 €
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Ab dem 17. Dezember | Immer sonntags

Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Die Dokumentation geht den vielen ungelösten Rätseln und LEgenden von Vermeers wohl bekanntestem Bild nach. Wer war diese Person? Warum und wie wurde sie gemalt? Seien Sie gespannt!

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
17.12.2017 11:00
Preise
10 Euro
Kunst im Kino - Exhibition on Screen - Ab dem 21. Januar 2018 | Immer sonntags

Monet bis Matisse - Den modernen Garten malen

Claude Monet war ein begeisterter Gartenbaukünstler und unbestreitbar der wichtigste Maler der Geschichte von Gärten, aber er war nicht der einzige. Große Künstler wie Gogh, Bonnard, Sorolla, Sargent, Pissarro und Matisse sahen den Garten als eine kraftvolle Quelle ihrer Kunst an. Diese großartigen Künstler, zusammen mit anderen berühmten Namen, sind Zentrum einer innovativen und umfangreichen Ausstellung der The Royal Academy, London. Von den Wänden der Ausstellung zu den Wundern und der Schönheit der Künstlergärten wie Giverny und Seebüll, unternimmt der Film eine magische Reise um zu zeigen, wie unterschiedlich die Zeitgenossen von Monet modern Gärten anlegten und kultivierten um Inspiration zu erhalten für ausdruckstarke Motive, abstrakte Farben, dekorative Designs und utopische Idee.

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
21.01.2018 11:00
Preise
10 €
GESCHICHTE

Vive le cinéma!
Kinokultur im tausendsten Baudenkmal Berlins.
Claude Chabrol, Cathérine Deneuve, Alain Delon, Juliette Binoche, Gérard Depardieu, François Ozon ... sie alle waren hier. Das CINEMA PARIS ist eines der glamourösesten und ambitioniertesten Filmtheater der Stadt und war lange Jahre Spielort der Berlinale.

1950 wird das CINEMA PARIS im „Maison de France“ am Kurfürstendamm eröffnet. Es zeigt anspruchsvolle Filmproduktionen aus Frankreich und Europa und übernimmt damit eine nicht unwesentliche kulturpolitische Rolle in der sich neu definierenden Stadt. Diesem Auftrag ist es treu geblieben. Heute ist es ein beliebtes Premierenkino und Gastgeber der „Französischen Filmwoche“ sowie des französischen Jugendfilmfestivals „Cinefête“. Sogar Ballettaufführungen werden gezeigt: Die Live-Auftritte des Moskauer Bolschoi-Theaters hier im Kino sind immer schnell ausverkauft.
Das von Hans Semrau gestaltete „Maison de France“ ist ein Musterexemplar der Neuen Sachlichkeit und wird 1993 als 1000stes Berliner Monument unter Denkmalschutz gestellt. Ein Jahr zuvor hatte der französische Staat die Immobilie gekauft und für das Kino einen Pächter gesucht, der es wieder auf seinen ursprünglichen programmatischen Kurs bringen sollte. Delphi-Betreiber Walter Jonigkeit (1907-2009) und die Yorck Kinogruppe erhalten den Zuschlag und machen das Filmtheater ab 1994 wieder zu einem wichtigen Botschafter der europäischen und insbesondere der französischsprachigen Filmkultur. Die bedeutendsten Vertreter der französischen Filmwelt geben sich hier die Ehre. Aber das CINEMA PARIS glänzt auch ohne illustre Gäste: Seine schlichte Eleganz und seine hervorragende technische Ausstattung machen es zu einem wahren Schmuckstück unter den Berliner Kinos.

1948

Der Architekt Hans Semrau erhält den Auftrag, das einstige „Scharlachberg“-Haus am Ku’damm zum französischen Kulturzentrum umzugestalten.

1950

Das Maison de France mit integriertem CINEMA PARIS und Institut Français wird im westlichen Nachkriegsberlin zu einem wichtigen Kulturträger.

1983

Krise: Nach einem Bombenattentat wird das Haus für Instandsetzungsarbeiten geschlossen.

1985

Wiedereröffnung: Bundeskanzler Kohl und Präsident Mitterrand geben dem Berliner Publikum höchstpersönlich das Maison de France inklusive CINEMA PARIS und Kulturinstitut zurück.

1992

Die Immobilie wird an den französischen Staat verkauft.

1992-1994

Umbauarbeiten und technische Modernisierung machen das Filmtheater noch schöner, bequemer, moderner.

1994

Der Kinobetrieb wird durch die Yorck-Gruppe und Walter Jonigkeit wieder aufgenommen. Wichtige Gäste, darunter auch die Berlinale, werden von nun an häufig zu Besuch kommen. La vie en rose.

ANFAHRT