Cinema Paris

Cinema Paris

Charlottenburg

Eine der erlesensten Kinoadressen in Deutschland für Cineasten und Frankophile. Beheimatet am Kurfürstendamm im Maison de France, zeigt das CINEMA PARIS konsequent französischsprachige und europäische Filmkunst, oft auch in Originalversion mit Untertiteln. Regisseure, Schauspieler und Festivals sind hier häufig zu Gast.

1 Saal (322 Plätze)

Mehr über dieses Kino...

ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
ÖPNV
U Uhlandstraße
TELEFON
030 - 881 31 19
PREISE
Mo
7,50 €
Di-Mi
10 € / 9 €
Do-So
11,00 € / 10,00 €
PROGRAMM
Yorck loading
EVENTS
Kunst im Kino - Ab dem 23.2.20 bei uns im Kino

Lucian Freud - Exhibition on Screen

Zum ersten Mal in der Geschichte führt die Royal Academy of Arts in London in Zusammenarbeit mit dem Museum of Fine Arts in Boston die Selbstporträts von Lucian Freud zusammen. Die Ausstellung zeigt mehr als 50 Gemälde, Drucke und Zeichnungen, in denen der moderne Meister der britischen Kunst seinen unerschütterlichen Blick auf sich selbst gerichtet hat.

Lucian Freud, einer der berühmtesten Maler unserer Zeit, ist auch einer der wenigen Künstler des 20. Jahrhunderts, die sich mit solcher Konsequenz darstellten. Fast sieben Jahrzehnte lang geben seine Selbstporträts einen faszinierenden Einblick in seine Psyche und seine Entwicklung als Maler, von seinem frühesten Porträt aus dem Jahr 1939 bis zum letzten, das 64 Jahre später entstand. Zusammen betrachtet stellen seine Porträts eine spannende Auseinandersetzung mit der Dynamik des Alterns und dem Prozess der Selbstdarstellung dar.

Diese äußerst spannende Ausstellung bietet eine einzigartige Gelegenheit für die EXHIBITION ON SCREEN, das Lebenswerk eines Meisters in einer Show zu enthüllen.

KINO
Capitol Dahlem, Cinema Paris, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
23.02.2020 - 23.02.2020
Preise
10 Euro

Exhibition On Screen: Lucian Freud - Selbstporträt

KINO
Cinema Paris
ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
Termin
23.02.2020 11:00
Ticket
Premiere in Anwesenheit der Regisseurin Halina Dyrschka und der Buchautorin Julia Voss - 08.03.20 | 20.30 Uhr | Cinema Paris

Jenseits des Sichtbaren - Hilma af Klint

Die Kunstwelt macht eine sensationelle Entdeckung - nur 100 Jahre zu spät. 1906 malte Hilma af Klint ihr erstes abstraktes Bild, lange vor Kandinsky, Mondrian oder Malewitsch. Sie schuf über 1000 abstrakte Gemälde, die der Nachwelt bis heute verborgen blieben. Wie kann es sein, dass eine Frau Anfang des 20. Jahrhunderts die abstrakte Malerei begründet und niemand nimmt Notiz?

Heute begeistern die Werke der Künstlerin Millionen. Durch ihr schrankenlosen Denken, das in einem überwältigenden Werk gipfelte, muss die Kunstgeschichte umgeschrieben werden.

Quelle: mindjazz-pictures.de

KINO
Cinema Paris
Termin
08.03.2020 20:30
Preise
Eintritt 12 Euro Kinoabo 6 Euro
Ticket
70 Jahre Maison de France - 01.04.2020 | 06.05.2020 | 03.06.2020 | Cinema Paris

Defa-Pathé Retrospektive

Im Rahmen des 70-jährigen Jubiläums des Maison de France und der deutsch-französischen Filmkooperation zu Ehren werden im Cinéma Paris drei große Filmklassiker aus der DEFA-Pathé-Koproduktion präsentiert. Im Anschluss findet ein Gespräch mit ausgewählten Gästen statt, darunter Ralf Schenk, Vorstand der DEFA Stiftung.

KINO
Cinema Paris
Termin
01.04.2020 - 03.06.2020
Preise
€ 5,00

Die Hexen von Salem

In Salem, einer Kleinstadt im Massachusetts des 17. Jahrhunderts, verliebt sich die 16-jährige Abigail Williams in ihren Hausherrn John Proctor, der mit Elisabeth verheiratet ist.

Die Hexen von Salem ist die zweite der vier Film-Koproduktionen zwischen DEFA und Pathé. Es handelt sich dabei um eine Verfilmung der Drehbuchadaption vom französische Schriftsteller und Philosoph Jean-Paul Sartre des Theaterstücks Hexenjagd von Arthur Miller. Als Hauptdarsteller wurde das Schauspielehepaar Simone Signoret und Yves Montand verpflichtet, die das Proctor-Ehepaar zuvor schon auf der Theater bühne interpretiert hatten. Kameramann Claude Renoir arbeitete mit einem intensiven Großaufnahme-Stil und Kontrast starker Hell-dunkel-Ausleuchtung.

KINO
Cinema Paris
ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
Termin
01.04.2020 20:00
Ticket

Die Abenteuer des Till Ulenspiegel

Als die spanische Inquisition seinen Vater auf dem Scheiterhaufen verbrennt, wird aus dem bisher unbekümmerten Volksnarren Till Ulenspiegel ein leidenschaftlicher Kämpfer gegen die Okkupanten.

Als literarische Vorlage zu diesem Film diente der Roman Die Geschichte von Tyll Ulenspiegel und Lamme Goedzak (1867) von Charles De Coster. Die Titelrolle des Volksnarren Till Eulenspiegel spielte Gérard Philipe, der bei diesem Film das einzige Mal in seiner Karriere auch als Regisseur zum Einsatz kam.

KINO
Cinema Paris
ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
Termin
06.05.2020 20:00
Ticket

Die Elenden (Teil 1 & Teil 2)

Der entflohene Bagno-Sträfling Jean Valjean, hartnäckig verfolgt von Inspecteur Javert, verspricht der zur Prostitution verdammten Fantine, ihre Tochter Cosette aus dem Hause der Thénardiers zu befreien …

Dieser Film ist die kühnste der vier Koproduktionen zwischen der DEFA und Pathé. In der 1957 in Frankreich und der DDR gedrehten, monumentalen Literaturverfilmung unter der Regie von Jean -Paul Le Chanois spielten Jean Gabin die gequälte Kreatur Jean Valjean und Bernard Blier seinen erbarmungslosen Widersacher und Verfolger, Inspektor Javert. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo

KINO
Cinema Paris
ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
Termin
03.06.2020 18:00
Ticket
Ballett live aus Moskau

Bolschoi Ballett Saison 2019/20

Bereits das zehnte Mal in Folge kehrt das Bolschoi Ballett auf die große Leinwand zurück und wird im DELPHI FILMPALAST AM ZOO und im FILMTHEATER AM FRIEDRICHSHAIN gezeigt.

Zum 10. Mal in Folge präsentiert das Bolschoi Ballett in der Saison 2019-20 die größten Klassiker – wieder aufgeführt von den aktuell meist gefeierten Choreografen und einigen der besten Tänzer der Welt, für ein exklusives Kinoerlebnis.

Für Aufführungstermine und Onlinekartenkauf bitte auf den Pfeil klicken.

KINO
Cinema Paris, Delphi Filmpalast, Filmtheater am Friedrichshain
Termin
23.02.2020 - 19.04.2020
Preise
€ 23,00 (normal) € 19,50 (ermäßigt) € 133,00 (Alle 7 Aufführungen) € 115,50 (Alle 7 Aufführungen ermäßigt) Kinoaboinhaber bezahlen den ermäßigten Preis.

Bolshoi Ballet: Schwanensee (2020)(Live)

ACHTUNG! Diese Liveübertragung findet aufgrund der Berlinale NICHT im Delphi sondern im Cinema Paris statt!!

KINO
Cinema Paris
ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
Termin
23.02.2020 16:00
Ticket
Oper & Ballett

Royal Opera House - Saison 2019/20 live aus London

In der Saison 2019/2020 nun zum vierten Mal in der Yorck Kinogruppe: 12 Inszenierungen berühmter Opern und Ballette, live übertragen aus dem Herzen Londons, dem ROH.

HINWEIS! Für die Veranstaltung am 28.5. von DAS DANTE PROJEKT können augenblicklich nur an der Kasse Karten verkauft werden. Ein Online-Verkauf ist leider NICHT möglich. Für die einzelnen Live Aufführungen bitte auf den Pfeil klicken.

KINO
Cinema Paris, Delphi Filmpalast
Termin
29.01.2020 - 18.06.2020
Preise
€ 23,00 (normal) € 19,50 (ermäßigt) € 114,00 (Abo für 6 Aufführungen Oper) € 114,00 (Abo für 6 Aufführungen Ballett) € 99,00 (Abo für 6 Aufführungen ermäßigt Oper) € 99,00 (Abo für 6 Aufführungen ermäßigt Ballett) Kinoaboinhaber bezahlen den ermäßigten Preis.

ROH Ballet: Die Cellistin / Dances at a Gathering

ACHTUNG! Diese Liveübertragung findet aufgrund der Berlinale NICHT im Delphi sondern im Cinema Paris statt!! Achtung!Programmänderung !Die geplante Premiere des neuen Werkes von Liam Scarlett wird auf einen späteren Termin verschoben und ist nicht mehr Teil der Kinosaison 2019/20.

Es bleibt aber bei der Premiere des neuen Werkes von Cathy Marston am geplanten Termin. Dieses wird ergänzt um das Ballett "Dances at a Gathering" von Jerome Robbins, laut "Ballett-Journal.de" ein "Meilenstein der Tanzgeschichte", erstmals aufgeführt 1969.

KINO
Cinema Paris
ADRESSE
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
Termin
25.02.2020 20:15
Ticket
GESCHICHTE

Vive le cinéma!
Kinokultur im tausendsten Baudenkmal Berlins.
Claude Chabrol, Cathérine Deneuve, Alain Delon, Juliette Binoche, Gérard Depardieu, François Ozon ... sie alle waren hier. Das CINEMA PARIS ist eines der glamourösesten und ambitioniertesten Filmtheater der Stadt und war lange Jahre Spielort der Berlinale.

1950 wird das CINEMA PARIS im „Maison de France“ am Kurfürstendamm eröffnet. Es zeigt anspruchsvolle Filmproduktionen aus Frankreich und Europa und übernimmt damit eine nicht unwesentliche kulturpolitische Rolle in der sich neu definierenden Stadt. Diesem Auftrag ist es treu geblieben. Heute ist es ein beliebtes Premierenkino und Gastgeber der „Französischen Filmwoche“ sowie des französischen Jugendfilmfestivals „Cinefête“. Sogar Ballettaufführungen werden gezeigt: Die Live-Auftritte des Moskauer Bolschoi-Theaters hier im Kino sind immer schnell ausverkauft.
Das von Hans Semrau gestaltete „Maison de France“ ist ein Musterexemplar der Neuen Sachlichkeit und wird 1993 als 1000stes Berliner Monument unter Denkmalschutz gestellt. Ein Jahr zuvor hatte der französische Staat die Immobilie gekauft und für das Kino einen Pächter gesucht, der es wieder auf seinen ursprünglichen programmatischen Kurs bringen sollte. Delphi-Betreiber Walter Jonigkeit (1907-2009) und die Yorck Kinogruppe erhalten den Zuschlag und machen das Filmtheater ab 1994 wieder zu einem wichtigen Botschafter der europäischen und insbesondere der französischsprachigen Filmkultur. Die bedeutendsten Vertreter der französischen Filmwelt geben sich hier die Ehre. Aber das CINEMA PARIS glänzt auch ohne illustre Gäste: Seine schlichte Eleganz und seine hervorragende technische Ausstattung machen es zu einem wahren Schmuckstück unter den Berliner Kinos.

1948

Der Architekt Hans Semrau erhält den Auftrag, das einstige „Scharlachberg“-Haus am Ku’damm zum französischen Kulturzentrum umzugestalten.

1950

Das Maison de France mit integriertem CINEMA PARIS und Institut Français wird im westlichen Nachkriegsberlin zu einem wichtigen Kulturträger.

1983

Krise: Nach einem Bombenattentat wird das Haus für Instandsetzungsarbeiten geschlossen.

1985

Wiedereröffnung: Bundeskanzler Kohl und Präsident Mitterrand geben dem Berliner Publikum höchstpersönlich das Maison de France inklusive CINEMA PARIS und Kulturinstitut zurück.

1992

Die Immobilie wird an den französischen Staat verkauft.

1992-1994

Umbauarbeiten und technische Modernisierung machen das Filmtheater noch schöner, bequemer, moderner.

1994

Der Kinobetrieb wird durch die Yorck-Gruppe und Walter Jonigkeit wieder aufgenommen. Wichtige Gäste, darunter auch die Berlinale, werden von nun an häufig zu Besuch kommen. La vie en rose.

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