80 Jahre DEFA: Spur der Steine
Frank Beyers Film wurde schon drei Tage nach der Premiere wieder verboten
Die DEFA wird in diesem Jahr 80. Seit 1946 war das staatliche DDR-Filmstudio ein Ort, an dem Propaganda entstand, Kontrolle und Zensur alltäglich waren – und gleichzeitig Heimat großer Künstler, die sich immer wieder Freiräume erkämpften. Wir feiern das Erbe dieser Regisseure dort, wo es hingehört: im frisch sanierten Kino International an der Karl-Marx-Allee, dem einstigen DEFA-Premierenkino – jetzt mit Christie-Laserprojektion, 4K und Dolby 7.1.
An acht Sonntagen zeigen wir herausragende Werke, die bis heute nichts von ihrer Kraft verloren haben – im deutschen Original mit englischen Untertiteln.
SPUR DER STEINE verschwand nach wenigen Tagen im Kino vom Spielplan – und durfte erst 23 Jahre später wieder gezeigt werden. Auf einer Großbaustelle prallen ein charismatischer Brigadeführer, ein junger Parteisekretär und eine Frau aufeinander, die beide lieben. Frank Beyers Film ist scharfsinnig, witzig und unbequem. Er erzählt von Macht, Idealismus und dem Preis der Wahrheit.
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