SPUR DER STEINE ist der vielleicht bekannteste Verbotsfilm der DDR. Der Film verschwand nach der organisiert gestörten Premiere in den Archiven und wurde erst 1989 wiederaufgeführt. Wir erinnern an die denkwürdige Premiere vor genau 60 Jahren am 30. Juni 1966 im Kino International, bei der die Machtfrage seitens der SED exemplarisch demonstriert wurde. Ein hochaktueller Film und ein Abend, der fragt, was passiert, wenn Politik sich weigert, die Wirklichkeit zur Kenntnis zu nehmen.
Mit einer Einführung und einem anschließenden Filmgespräch mit Schauspieler Hermann Beyer, Schauspielerin Jutta Hoffmann, Filmhistoriker Andreas Kötzing (Hannah-Arendt-Institut Dresden) und Stefanie Eckert (Vorstand der DEFA-Stiftung), moderiert von Peter Badel (DEFA, Akademie der Künste).
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der DEFA-Stiftung, gefördert vom Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
In Erinnerung an Frank Beyer und Klaus Wischnewski
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